Niederösterreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufs in Stadt- und Ortszentren

Kurzüberblick Pilotprojekte

NAFES unterstützt Privatinvestoren/Errichtergesellschaften bei der Entwicklung von innerörtlichen Handels- und Dienstleistungsstandorten inkl. der strategieorientierten Grundlagenarbeit unter Berücksichtigung der bestehenden Handelsstruktur unter Ausschluss von rein einzelbetrieblichen Projekten.

Darunter fallen auch Maßnahmen zur Herstellung der Chancengleichheit (Wettbewerbsgleichheit) für die Handelsentwicklung (Standorte) im Stadt- und Ortskern gegenüber Stadt- und Ortsrändern bzw. der „Grünen Wiese", insbesondere unter Berücksichtigung der erhöhten Aufwendungen aufgrund alter Baulichkeiten bzw. Raumknappheit im Stadt- bzw. Ortskern.

Die genauen Fördergrundlagen entnehmen sie den Richtlinien.

Hier einige ausgewählte Umsetzungsbeispiele:
Mank - Nahversorgungszentrum im Herzen der Stadt-
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Mank - Nahversorgungszentrum im Herzen der Stadt

Direkt im Ortszentrum von Mank wurde das „Alpenvorlandcenter", ein modernes und kundenorientiertes Nahversorgungszentrum, von lokalen Investoren und Bauherren ins Leben gerufen. Auf 3.000 Quadratmetern Verkaufsfläche finden sich elf neue oder erweiterte Handelsbetriebe unter einem Dach. So vergrößerte die seit über 80 Jahren in Mank ansässige Lebensmitteleinzelhändlerfamilie ihr Warenangebot von 400 auf 660 Quadratmeter. Die Erweiterung wurde vor allem für das Frische-Angebot genutzt. Neu in Mank ist zukünftig auch ein Fotoshop, der auch Postpartner ist. Ein ebenfalls im Ort ansässiger Schuhhändler erweiterte sein Angebot um Sport- und Outdoorartikel. Zusätzlich ergänzt ein Computer-Fachgeschäft, ein Optiker sowie eine Filiale der Drogeriefiliale den Branchenmix im Herzen der Stadt. Auch an eine ausreichende Anzahl an Parkplätze wurde vorgesehen: Vor dem Zentrum befinden sich 53 Stellfläche und am dahinter liegenden öffentlichen Parkplatz verdoppelt sich die Anzahl der PKW-Stellflächen. Zusätzliche Kundenfrequenz des „Alpenvorlandcenters" schaffen eingemietete Fachärzte sowie die im gleichen Gebäude angesiedelte Musikschule.
Wilhelmsburg - Fachmarktzentrum „City-Box“ belebt die Innenstadt-
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Wilhelmsburg - Fachmarktzentrum „City-Box“ belebt die Innenstadt

Seit Jahrzehnten stand in zentraler Lage von Wilhelmsburg ein altes und desolates Fabriksgebäude, welches sich immer mehr zum „Schandfleck" der Stadt entwickelte. Durch eine private Initiative von Investoren wurde das Objekt geschliffen und ein Fachmarktzentrum samt Ärzte- u. Gesundheitszentrum errichtet.

Die CityBox - so der Name des Fachmarkzentrums - wurde in der Rekordzeit von einem Jahr errichtet und im Frühjahr 2010 eröffnet. Die Box im Markennamen steht für die unverkennbare Architektur und im Besonderen für die würfelförmige Glasfassaden-Konstruktion im vorderen Bereich des Gebäudes. Auf einer Fläche von 8.600 m² wurden Verkaufsflächen mit 2.500 m². Der Branchenmix ist dementsprechend vielfältig: Die City-Box beherbergt seit der Eröffnung im April ein Lebensmittelgeschäft, Bäckerei inklusive Café, Pizzeria, Drogerie, Juwelier, Optiker und eine Bankfiliale. Nicht zu vergessen die 130 Parkplätze, die das Einkaufen und Verweilen in der Stadt erst zum stressfreien Vergnügen machen.

Vorrangiges Ziel des Projektes für die Betreiber war dabei von Anfang an die Kaufkraft im Ort zu erhalten, neue Geschäfte und somit auch Arbeitsplätze zu schaffen. Mit Hilfe der NAFES-Förderung ist es gelungen, hier in zentraler Lage ein innerstädtisches Einkaufszentrum zu schaffen, dass neben seiner vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten auch einen wichtigen Kommunikationspunkt für die Wilhelmsburger Bevölkerung bietet.

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